Sensor-Datenerfassung
4–20-mA-Verdrahtung für Temperatur-, Feuchte- und CO2-Sensoren im BMS.
Mehr lesen →Smarte Energiemanagement-Lösungen mit Integration von Stromüberwachung, Lastabgleich und Energieoptimierungstechnologien zur Senkung der Betriebskosten und Unterstützung von Nachhaltigkeitszielen.
Typische industrielle Energiemanagementsysteme bestehen aus drei Schichten: (1) Feldgeräte einschließlich intelligenter Zähler, Stromwandler und Stromqualitätsanalysatoren, die Spannung, Strom, Leistungsfaktor und Oberschwingungen in 0,5-Sekunden-Intervallen messen; (2) Edge-Gateways basierend auf Modbus RTU/TCP, die Daten sammeln und über MQTT an zentrale Plattformen weiterleiten; (3) Cloud-Plattform für Analysen, Spitzenlastmanagement und regulatorische Berichterstattung.
Phase 1 (Wochen 1–4): Zähler an Hauptverteilern und kritischen Lastzentren installieren. Phase 2 (Wochen 5–8): Edge-Gateways einsetzen und MQTT/Modbus-Verbindungen zu zentraler SCADA aufbauen. Phase 3 (Wochen 9–12): Analyse-Dashboards, Alarme und Spitzenlastmanagement-Regeln konfigurieren. Phase 4 (Laufend): Monatliche Optimierungsprüfungen und quartalsweise Energieaudits.
Ein deutscher Automobilzulieferer setzte ein Modbus-Unterzählersystem in 4 Produktionswerkstätten mit 86 Stromkreisen ein und erzielte 12,4 % jährliche Energieeinsparungen (340.000 €). Das System identifizierte einen fehlerhaften Leistungsfaktor-Korrekturkondensator und sparte zusätzlich 45.000 € jährlich. Die Investitionsamortisation wurde in 14 Monaten erreicht.
Echtzeit-Überwachung des Energieverbrauchs auf Leitungs-, Maschinen- und Anlagenebene. Automatisiertes Spitzenlastmanagement senkt Bedarfsgebühren um 10–25 %. Unterzähler ermöglicht präzise Kostenzuweisung nach Abteilung oder Mieter. Stromqualitätsüberwachung verhindert Verluste durch Oberschwingungen, Spannungseinbrüche und Transienten. Nachhaltigkeitsberichterstattung unterstützt ISO 50001- und ESG-Compliance.
IEC 62052-11 (Messgeräte), IEC 61557-12 (PMD-Leistung), IEEE 519-2022 (Oberschwingungsgrenzen), ISO 50001:2018 (Energiemanagementsysteme), EN 50600 (Rechenzentrumsenergie), ASHRAE 90.1 (Gebäudeenergie).
Die meisten industriellen Energiezähler unterstützen Modbus RTU (RS-485) oder Modbus TCP. Unsere Gateways unterstützen auch MQTT, OPC-UA, IEC 61850 und DNP3 für versorgungsnahe Anwendungen. Für ältere Zähler mit Pulsausgängen bieten wir digitale Eingangsmodule, die Impulse zählen und in kWh umwandeln.
Feldzähler tasten typischerweise in 0,5-1s-Intervallen ab. Edge-Gateways puffern 1-Minuten-Durchschnittswerte lokal und laden sie alle 5-15 Minuten per MQTT oder HTTPS in die Cloud hoch. Echtzeit-Dashboards aktualisieren sich alle 5 Sekunden. Verlaufsdaten werden je nach Speicherkapazität 3-7 Jahre aufbewahrt.
Ja. Wir bieten OPC-UA-Server- und Modbus-TCP-Slave-Modi für die direkte SCADA-Integration. Für BMS-Systeme mit BACnet bieten wir Protokollkonverter-Gateways. REST-APIs und Webhooks ermöglichen die Integration mit ERP-, MES- und Nachhaltigkeitsberichtsplattformen wie GRESB und CDP.